U

Underclub
Bezeichnung für einen Schlag, der zwar optimal ausgeführt wurde, aber aufgrund der falschen Schlägerwahl zu kurz bleibt (Gegenteil von Overclub).

 

Unspielbar
Für unspielbar darf man laut Regeln jeden Ball zu jeder Zeit erklären (Ausnahme: Ball in Wasserhindernissen). Der Spieler, der seinen Ball für unspielbar erklärt, erhält einen Strafschlag und hat nun entweder die Möglichkeit, den Ball innerhalb von zwei Schlägerlängen nicht näher zur Fahne zu droppen oder den Schlag von der Stelle aus zu wiederholen, von der aus der Ball geschlagen wurde.

 

Up
Anzahl der Löcher, die ein Spieler beim Lochspiel in Führung liegt.

 

USGA
Abkürzung für "United States Golf Association", d.h. den Verband der Golfer in den USA, der der dort verantwortlich ist für die Einführung von Regeln und Decisions. Zusammen mit dem Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews werden die Golfregeln für alle Vereine weltweit erlassen.

 

V

 

Vardon-Griff
Andere Bezeichung für den "Overlapping-Griff".

 

Vorgrün
Fläche unmittelbar vor dem Grün. Das Gras ist ein wenig länger als auf dem Grün selbst aber deutlich kürzer als die Graslänge des Fairways.

 

Vorgabeklassen
Einteilung der Spieler unter Berücksichtigung ihrer Handicaps z.B. bei Turnieren.


 

W


Waggle
Kurzes Vor- und Zurückschwenken des Schlägers vor dem eigentlichen Schwung.

 

Wasserhindernis
Jede Form von Wasser, ob stehend oder fließend, das entweder durch rote (seitliches Wasserhindernis) oder gelbe (frontales Wasserhindernis) Pfosten gekennzeichent ist. Ein Ball im Wasserhindernis darf aus diesem direkt und ohne Strafschlag herausgespielt werden. Wenn dies nicht möglich ist, kann unter Hinzurechnung eines Strafschlages neben dem Hindernis ein Ball gedroppt werden.

 

Wedge
Kurzes Eisen mit mindestens 48° Loft. Wedges werden für kurze Schläge oder Schläge aus dem Sand verwendet. Das "Pitching-Wedge" hat den geringsten Loft unter den Wedges, danach kommt das "Sand-Wedge", dann das "Lob-Wedge".

 

Wintergrün
Um die Grüns zu schonen, dürfen sie im Winter nicht bespielt werden. Damit im Winter dennoch Golf gespielt werden kann, werden gegen Saisonende Wintergrüns auf den eigentlichen Fairways und vor den eigentlichen Grüns angelegt.

 

Winterregeln
Bei Winterregeln darf der Ball vor seiner Lage (auf eine nahe bessere Stelle des Platzes) "bessergelegt" werden. Diese Regeln gelten v.a. in Mittel- und Nordeuropa von Oktober bis April oder auch wenn besonders ungünstige Platzverhältnisse kein normales Spiel zulassen.

 

X

X-Factor
Keine Castingshow sondern ein durch den amerikanischen Golftrainer Jim McLean geprägter Begriff, der beim Golfschwung den Winkel zwischen Hüfte und Schulter beschreibt. Betrachtet man Hüfte und Schulter als Linie, dann bildet sich beim Schwung von oben gesehen ein "X" durch die Kreuzung der Linien von Hüfte und Schulter.

 

X-Out
Ein Golfball der die Qualitätsprüfung nur eingeschränkt bestanden hat. Preiswert und für die private Runde geeignet, jedoch nicht für Wettspiele zugelassen.

 

Y

Yank
Ball, der (bei einem Rechtshänder) links von der Ziellinie startet und endet, v.a. im englischsprachigen Raum gebraucht und synonym verwendet mit dem Begriff "Pull" oder "Jerk".

 

Yardage Book
Das Notizbuch des Spielers, bzw. des Caddies, in dem Besonderheiten des Platzes, sowie Schlagweiten, etc. notiert werden (1 Yard = 0,9144 Meter).

 

Yips
Psychisch bedingte Golfer-Krankheit, die zu extremem Zittern von Armen und Händen beim Putten führt. Bernhard Langer ist der wohl bekannteste Spieler, der von diesem Problem betroffen war und es zweimal überwand.

 

Z

Zähler
Person, die von der Spielleitung zum Aufschreiben der Schlaganzahl eines Spielers bestimmt wird. Der Zähler kann dabei auch Mitbewerber sein.

 

Zählspiel (oder Zählwettspiel)
Bei dieser Wettspielart wird an jedem Loch die Schlagzahl in die Scorekarte eingetragen. Die Summe aller Schläge an den gespielten Löchern ergibt das Bruttoergebnis im Zählspiel. Beim Nettoergebnis wird das Bruttoergebnis um das Handicap des Spielers bereinigt.

 

Zehn-Finger-Griff
Der Baseball-Griff wird auch als Zehn-Finger-Griff bezeichnet.

 

Zeitweiliges Wasser
Wasser, das sich auf dem Platz oder im Hindernis angesammelt hat.

 

Ziellinie
Als "Ziellinie" wird die imaginäre Linie zwischen Ball und angestrebtem Zielpunkt bezeichnet.

K

 

Kanonenstart
Als Kanonenstart bezeichnet man den Modus, wenn bei einem Wettspiel alle Teilnehmer zur gleichen Startzeit abschlagen. Dazu werden sie auf alle Spielbahnen eines Platzes verteilt und starten gleichzeitig. Der Start erfolgt entweder nach Uhrzeit oder aufgrund eines allgemein wahrzunehmenden Signals.

 

Kompression
Die Kompression ist die Maßzahl für den Druck, durch den der Ball im Test mit einem Standardgewicht deformiert wird und gibt damit Auskunft über die Ballhärte. Ein Ball mit C (=Compression) 100 ist z.B. härter als ein Ball mit C 80.

 

Kleidung
Zwar gibt es keine offizielle Kleiderordnung beim Golf, einige Golfclubs jedoch schreiben jedoch eine gewisse "Golfbekleidung" auf der Runde vor bzw. bitten darum, das Tragen von bestimmter Kleidung (z.B. Jeans und/oder T-Shirts) auf der Runde zu unterlassen. Diese Vorschriften gehören im Prinzip zur Etikette.

 

Kurzes Spiel
Als kurzes Spiel werden Schläge mit den kurzen Eisen (Pitch bzw. Chip) sowie mit dem Putter bezeichnet. Alle Schläge mit diesen Schlägern dienen der Annäherung bzw. dem Einlochen. Ein gutes kurzes Spiel macht sich im Score deutlich bemerkbar.

 

 

L

Lady
Im deutschsprachigen Raum verwendeter umgangssprachlicher Ausdruck für einen missglückten Abschlag eines männlichen Spielers, bei dem der Ball nicht über die Abschlaglinie des kürzesten Damen-Abschlages fliegt. Wird auch als "Girlie" bezeichnet. Üblicherweise lädt der Spieler, der das "Lady" gespielt hat, die Mitspieler seines Flights nach der Runde auf ein Getränk im Clubhaus ein.

 

Langes Spiel
Das auf möglichst große Weiten ausgerichtete Spiel auf dem Fairway mit Hölzern oder Eisen.

 

Lay Up
Spielaktion, bei der der Ball auf der Spielbahn kontrolliert kürzer geschlagen wird, als möglich. Ziel ist dabei, entweder kommende Hindernisse sicher zu überwinden oder auch bestimmte, eingeübte Distanzen für Annäherungsschläge zu schaffen.

 

Lie
1. Der Winkel zwischen Schlägersohle und Schlägerblatt. Die Schrägstellung der Schlagfläche hat Auswirkungen auf die Länge der Flugbahn des Balles (das für größere Weiten verwendete Eisen 3 hat weniger Loft als etwa ein Eisen 9).
2. Die Stelle, an der der Ball zur Ruhe kommt.

 

Lob
Hoher, sehr kurzer Schlag auf das Grün, gespielt mit einem Lob-Wedge.

 

Lob-Wedge
Das Lob-Wedge ist ein Spezialschläger der nur in ganz bestimmten Spielsituationen (am häufigsten ums Grün herum) zum Einsatz kommt und deshalb eher selten Berücksichtigung im Bag findet. Meist soll ein Hindernis damit überwunden werden wobei der Schlag nicht zu lang geraten darf. Ein Lob-Wedge hat ein sehr viel Loft (ca 60°) und wenig Bounce so dass der Ball auch bei einem vollen Schwung eine sehr hohe Flugbahn nimmt (Lob) und nicht sehr weit fliegt.

 

Loch
Das Loch in das der Ball am Ende jeder Spielbahn befördert werden muss, hat einen Durchmesser von 10,8 cm und eine Tiefe von mindestens 4 inch (10,2 cm). In der Mitte des Lochs steckt die Fahne, damit die Spieler bereits aus der Ferne erkennen können, wo sich das Loch befindet. Als Loch bezeichnet man auch jede einzelne Spielbahn an sich.

 

Lochspiel (Lochwettspiel)
Das Lochspiel wird auch "Matchplay" genannt. Bei dieser Spielform wird nicht die Zahl der Schläge für alle Löcher zusammengezählt, sondern es wird "um jedes Loch" gespielt, d.h. der Spieler mit der geringeren Anzahl der Schläge gewinnt das Loch.

 

Loft
Als Loft wird der Neigungswinkel der Schlagfläche bezeichnet. Dieser Winkel ist ausschlaggebend, wie hoch und damit wie weit der Ball fliegt.

 

Longest Drive
In einigen Turnieren wird an besonderen Löchern (meist ein Par-5-Loch) eine Sonderwertung für den Longest Drive vergeben, den weitesten, auf dem Fairway platzierten Abschlag.

 

Longhitter
Spieler, die den Ball besonders weit schlagen können.

 

Luftschlag
Ein Schlag, bei dem der Ball zwar nicht getroffen wurde, der aber laut Regel trotzdem zählt, da es sich um einen Schlagversuch handelt.


M

Majors
Die vier wichtigsten Golfturniere der Welt: das "US Masters" (das immer in Augusta ausgetragen wird), die "US Open", die "British Open" (die grundsätzlich auf Links-Plätzen gespielt werden) und die "US-PGA-Championship".

 

Marker
Die weißen, gelben, schwarzen und roten Markierungen an den Abschlägen eines jeden Lochs werden Marker genannt. Dabei sind die weißen und gelben Marker für die Herren, die schwarzen und roten für die Damen sowie für Jugendliche (meist unter 12 Jahre). Von weiß bzw. schwarz wird bei Turnieren abgeschlagen, gelb und rot ist für Trainings- und Freizeitrunden gedacht.

 

Marshal
Ordnungshüter, der dafür sorgt, dass die auf dem Platz befindlichen Spieler die Etikette einhalten und der Spielfluss nicht unnötig verzögert wird.

 

Matchplay
Englische Bezeichnung für das Lochspiel bei dem die Anzahl der gewonnenen Löcher und nicht die erzielte Gesamtschlaganzahl für den Sieg ausschlaggebend sind.

 

Mulligan
Ein Wiederholungsschlag nach einem nicht gerechneten (Fehl-)Schlag. Dies ist zwar in den Regeln nicht vorgesehen, wird aber in freundschaftlichen Spielrunden angewandt, seit dem dies ein Ire gleichen Namens als Erleichterung für den ersten Abschlag eines Freundschaftsspiels praktizierte.

 

Muskelgedächtnis
Physikalisches Phänomen, das die Fähigkeit des Körpers beschreibt, eine Bewegung mehrmals völlig identisch zu wiederholen ohne dass man darüber nachdenkt.

 

 

N

Nap
Als Nap bezeichnet man die Art des Graswuchses auf dem Grün.

 

Nassau
Eine Wettspielart für Privatrunden aus den USA, bei der es für den Gewinn der ersten, dann der zweiten neun Löcher sowie für das beste Gesamtergebnis jeweils einen Punkt gibt. Diese Wettspielart kann sowohl als Lochspiel oder als Zählspiel durchgeführt werden.

 

Nearest to the pin
Ähnlich wie beim "Longest Drive" ist dies eine Sonderwertung bei Turnieren. An einem Par-3-Loch wird gemessen, wessen Ball nach dem Abschlag die kürzeste Distanz zur Fahne hat.

 

Nettoergebnis (Netto)
Die Anzahl der auf der Runde insgesamt benötigten Schläge, abzüglich des Handicaps des Spielers. Wurden zum Beispiel 95 Schläge benötigt und hat der Spieler Handicap 23, so beträgt das Nettoergebnis 72.

 

Neunzehntes Loch (19.Loch)
Scherzhafte Bezeichnung für das Clubhaus bzw. die Clubhaus-Bar. Hier trifft man sich nach der Golfrunde zum gemütlichen Beisammensein.

 

Neutraler Griff
Girffart, bei der ein Rechtshänder zwei Knöchel seiner linken Hand von oben sehen kann, während er den Ball anspricht.

 

Neutraler Stand
Die Füße befinden sich auf einer parallelen Linie zur Ziellinie.

 

No Return
Der Spieler hat nach einem Turnier seine Scorekarte nicht abgegeben. Das Turnier wird für sein Handicap mit negativem Ergebnis berücksichtigt, d.h. das Handicap erhöht sich um 0,1 Punkte.

 

 

O

Offener Stand
Der Körper ist in der Ansprechposition auf eine Stelle links vom Ziel ausgerichtet (bei Rechtshändern), was bedeutet, dass der linke Fuß gegenüber dem rechten Fuß etwas zurückversetzt ist.

 

Offenes Schlägerblatt
Das Schlägerblatt zeigt auf eine Stelle rechts vom Ziel.

 

Offene Wettpiele
Offene Wettpiele sind Turniere eines Clubs, an denen im Gegensatz zu internen Wettspielen auch Golfer anderer Clubs mitspielen dürfen.

 

Offset-Schläger
Bei dieser Schlägerart ist die Schlagfläche etwas hinter die Schaftachse versetzt. Die Hersteller geben an, dass dadurch ein Slice leichter verhindert wird.

 

Open
Offene Meisterschaften, an denen sowohl Amateure als auch Professionals teilnehmen können.

 

Out
Kurzbezeichnung für "Out of bounds".

 

Out Nine
Die ersten neun Löcher des Platzes (bei denen man vom Clubhaus "weg" spielt), auch "Front Nine" genannt.

 

Out of bounds
Englische Bezeichnung für "Aus", d.h. damit ist der Bereich außerhalb der Spielbahnen gemeint, der i.d.R. durch weiße Pfähle gekennzeichnet ist. Dieser Bereich darf "überspielt" werden, wenn ein Ball dort allerdings zum Liegen kommt bedeutet das für den Spieler einen Strafschlag.

 

Overclub
Bezeichnung für einen Schlag, der zwar optimal ausgeführt wurde, aber aufgrund der falschen Schlägerwahl zu lang gerät (Gegenteil von Underclub).

 

Overlapping-Griff
Griff, bei dem der kleine Finger der oberen Hand über dem Mittelfinger der untern Hand liegt.

 

Oversize
Golfschläger (Hölzer und Eisen) mit einem extra großen Schlägerkopf werden als Oversize-Schläger bezeichnet. Sie sind besonders für Anfänger gut geeignet, da die Trefffläche entsprechend größer ist.

P

Par
Die Schlagvorgabe jeder Spielbahn (jedes Lochs) und der gesamten Platzrunde. Der Begriff ist eine Abkürzung der Bezeichnung "Professional Average Result". Das Par ergibt sich aus der vermessenen Länge der jeweiligen Spielbahn sowie für den gesamten Platz aus der Summe der Spielbahnen.

 

Pin
Englische Bezeichnung für den Flaggenstock (die Fahne), der das Loch auf dem Grün kennzeichnet.

 

Pitch
Kurzer und (meistens) hoher Annäherungsschlag an die Fahne. Der Schlag wird üblicherweise mit einem Wedge (Pitching-Wedge) ausgeführt.

 

Pitching-Grün
Übungsanlage auf der Driving Range zum Üben von kurzen Schlägen (Pitches).

 

Pitchgabel
Die Pitchgabel ist ein Werkzeug das zum Ausbessern von Pitchmarken auf dem Grün verwendet wird.

 

Pitchmarke
Vertiefung, die der Ball auf dem Grün hinterlässt, wenn er nach einem hohen Schlag auftrifft. Laut Etikette müssen die Spieler ihre Pitchmarken (mit der dafür vorgesehenen Pitchgabel) ausbessern.

 

Platzerlaubnis (PE)
siehe Begriff "Platzreife" unten (synonym verwendet).

 

Platzregeln
Platzregeln sind Sonderregeln, die aufgrund besonderer Umstände von einem Club dauerhaft oder zeitweilig erlassen werden. Die Platzregeln sind entweder auf der Scorekarte oder an einer Tafel vermerkt. Sie müssen mit den grundsätzlichen Golfregeln übereinstimmen und dürfen Strafen, die nach den Golfregeln zu geben sind, nicht außer Kraft setzen.

 

Platzreife
Die Platzreife (auch "Platzerlaubnis") wird benötigt um auf einem Golfplatz spielen zu können. Hierfür sind theoretische (Golf- und Etikette-Regeln) sowie praktische Kenntnisse erforderlich. Im Rahmen einer Platzreife-Prüfung, die von Golflehrern erteilt wird, erlangt man die Platzreife.

 

Platzstandard
Der Platzstandard ergibt sich aus der Länge aller Spielbahnen und liegt gewöhnlich zwischen 68 und 74.

 

Preshot-Routine
Automatischer Ablauf vor der Ausführung eines Schlages.

 

Proette
Bezeichnung für Golflehrerinnen und Berufsspielerinnen.

 

Professional
Ein Golf-Professional (Kurzform: "Pro") ist ein Berufspieler oder Golflehrer. Berufsspieler bezeichnet man auch als "Playing Pro" oder "Tour Pro", einen Golflehrer als "Teaching Pro".

 

Proshop
Geschäft für Golfutensilien, das an das Clubhaus angegliedert ist.

 

Provisorischer Ball
Ein gemäß den Regeln ins Spiel gebrachter Ersatzball, wenn der Spieler vermutet, dass der von ihm geschlagene Ball verloren oder im Aus gelandet ist. Wird der erste Ball dennoch gefunden, zählt der zweite Schlag nicht.

 

Pull
Gerader Schlag, der nach links vom Ziel fliegt (bei Rechtshändern).

Push
Gerader Schlag, der nach rechts vom Ziel fliegt (bei Rechtshändern).

 

Putt
Den Schlag auf dem Grün zum Loch hin nennt man Putt. Hierzu verwendet man einen besonderen Golfschläger, den Putter.

 

Putter
Der Putter wird praktisch ausschließlich auf dem Grün verwendet. Mit dem Putter wird der Ball in das Loch gespielt.

 

Putting-Grün (Putting-Green)
Das Putting-Grün ist der Übungsplatz zum Putten. Dort sind mehrere Löcher angeordnet, die sich durch unterschiedliche Lagen und Distanzen unterscheiden.

 

PGA
Abkürzung für "Professional Golfer´s Association". Der Verband, in dem Golf-Berufsspieler (Tour-Pros und Golflehrer) zusammengeschlossen sind. Hier geht's zur offiziellen Seite der PGA Tour (englisch) und zur PGA Of Germany (deutsch).


Q


Quail
Meistens ein Fehlschlag (scherzhaft auch "Hasentöter" genannt), bei dem der Ball nicht hoch sondern sehr flach, d.h. fast horizontal zum Boden fliegt. Gezielt eingesetzt kann dieser Schlag jedoch ein probates Mittel bei starkem Gegenwind sein.

 

Quit
Das Verlangsamen des Schlägerkopfes vor dem Treffmoment wird als "Quit" bezeichnet.

 

R

 

Rabbit
In der Golfsprache wird ein Anfänger "Rabbit" genannt, der noch kein Handicap erspielt hat.

 

Rangefee
Gebühr, die man als Gast in einem Golfclub nur für die Benutzung der Driving Range und der anderen Übungsanlagen zu bezahlen hat (sofern man nicht bereits Greenfee bezahlt, um auch eine Platzrunde zu spielen).

 

Reverse-Overlap-Griff
Standard-Putting-Griff bei dem der Zeigefinger der linken Hand über dem kleinen Finger der rechten liegt (bei Rechtshändern).

 

Rote Markierung
Seitlich vom Loch liegende Hindernisse sind mit roten Pfählen markiert. Der Ball kann direkt (ohne Schläger-Boden-Kontakt) gespielt werden oder mit einem Strafschlag regelgerecht neben dem Hindernis gedroppt und gespielt werden.

 

Rough
Als "Rough" wird das Gelände rund um das Fairway bezeichnet. Häufig ist dort hohes und dichtes Gras zu finden, das die Schläge erschwert.

 

Ryder Cup
Mannschaftsspiel der Professionals, das ein reines Prestigeduell (kein Preisgeld) zwischen den besten Golfern der USA und Europas geworden ist. Der Ryder Cup wurde erstmals 1927 ausgetragen und findet alle zwei Jahre statt. Ursprünglich wurde der Wettbewerb zwischen Großbritannien und den USA ausgetragen. Seit 1979 spielen die besten Spieler aus ganz Europa gegen die USA, die bis dahin den Wettbewerb dominiert hatten.

 

S

Sand-Wedge
Das Sand-Wedge ist ein Spezialschläger der vor allem benutzt wird, um den Ball aus einem Sandbunker-Hindernis zu spielen.

 

Schaft
Der Schaft ist der lange, dünne Teil des Golfschlägers, der beim Schlag die meiste Energie generiert.

 

Schlägerblatt
Das Schlägerblatt ist der Teil des Schlägerkopfes, mit dem der Ball getroffen wird.

 

Schwacher Griff
Bei einem schwachen Griff erkennt der Spieler von oben nur einen Knöchel der linken Hand erkennt (bei Rechtshändern). Dies führt dazu, dass der Ball nach rechts fliegt.

 

Schwungbahn
Winkel zwischen des Schaft und dem Körper während des Schwungs.

 

Score
Als Score wird das Schlagergebnis an einem Loch bzw. auf der Runde bezeichnet. Nach jedem Loch wird der Score in die sogenannte Scorekarte eingetragen.

 

Scorekarte
Die Zählkarte, auf dem die Ergebnisse eines Spieler bei den einzelnen Löcher notiert werden heißt Scorekarte. Bei Wettspielen wird die Scorekarte von einem Mitspieler geführt.

 

Scramble
Spielform, bei der vier Spieler eines Teams abschlagen, dann den besten Schlag auswählen und alle ihren Ball von dort aus weiterspielen. Dies wird fortgesetzt bis alle Bälle eingelocht sind.

 

Scratch-Golfer
Als Scratch-Golfer wird ein Spieler bezeichnet, der auf dem Platz regelmäßig Par spielt.

 

Semi-Rough
Relativ kurz gemähtes Gras zwischen Fairway und hohem Gras (Rough).

 

Shank
Ein Fehlschlag, bei dem das Hosel den Ball trifft und nicht die Schlagfläche. Ein auf diese Weise getroffener Ball fliegt extrem nach rechts (bei Rechtshändern).

 

Slice
Fehlschlag, bei dem der Ball sehr stark nach rechts abbiegt (bei Rechtshändern). Verursacht wird dies durch eine offnene Schlagfläche im Treffmoment oder eine Schwungbahn die zu stark von außen nach innen verläuft.

 

Slope
Der "Slope" ist eine Zahl, die den Schwierigkeitsgrad eines Platzes angibt.

 

Spin
Die dem Ball beim Schlag mitgegebene Drehung um die eigene Achse.

 

Square
Die beim Einnehmen der Ansprechposition zwischen den Schuhspitzen gedachte Linie verläuft parallel zur angestrebten Fluglinie des Balles. Hüfte und Schultern sind ebenfalls parallel dazu.

 

Stableford
Art der Zählweise bei Wettspielen. Es werden nicht die Schläge gezählt, sondern in Abhängigkeit des Handicaps und Anzahl der benötigten Schläge werden Punkte vergeben.

 

T

Tee
Kleiner Stift aus Holz, Plastik oder Gummi, auf den der Ball ausschließlich beim Abschlag gelegt wird. Als "Tee" wird auch der Bereich bezeichnet, auf dem sich die Abschlagsmarkierungen befinden.

 

Tee Time
Abschlagzeit. Uhrzeit, zu der die Spieler am 1. Abschlag die Golfrunde beginnen.

 

Tiger Line
Extrem weiter und riskanter Schlag in direkter Linie bei Spielsituationen, z.B. bei einem Dogleg bei denen man konservativ spielend eher den sicheren, aber längeren Weg am Fairway entlang vorziehen würde. Der Begriff hat nichts mit Tiger Woods zu tun, sondern ist älteren Ursprungs.

 

Toppen
"Geköpfter" Schlag, auch "dünner Schlag" genannt. Der Schlägerkopf trifft den Ball mit der Unterkante auf der oberen Hälfte des Balles. Dadurch nimmt der Ball eine flachere Flugbahn als normal.

 

Torque
Verdrehungswiderstand des Schafts im Treffmoment.

 

Triple-Bogey
Ein Ergebnis, bei dem ein Loch mit drei Schlägen über Par gespielt wird.

 

Treffmoment
Augenblick, in dem der der Ball auf die Schlagfläche trifft.

 

Trolley
Golfwagen, auf dem das Bag festgeschnallt und dann über den Platz gezogen wird.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Platzinfo

aktualisiert am  08.04..2020

Bahnen 1 - 9:

Bahnen 10-18:

Driving Range:

Putting Green:

Chip- & Pitch Green:

Trolleys:

Carts:

Übungsgrün:

6-Loch Kurzplatz:

Indoor Halle:

gesperrt

gesperrt

gesperrt

gesperrt

gesperrt

nicht erlaubt

nicht erlaubt

gesperrt

gesperrt

geschlossen

Abschläge Herren: B L A U

Abschläge Damen:  R O T

Mehr Infomationen erhalten Sie über das Sekretariat:

Tel.: 02831/94777

Öffnungszeiten:

Vorübergehend geschlossen.

Okt.-März  9 Uhr - 17 Uhr Mo.-So.

Apr.-Sept. 9 Uhr - 18 Uhr Mo.-So.